Der neue Speicher wird in die Anlage der Stadtwerke integriert.

Der neue Speicher wird in die Anlage der Stadtwerke integriert.

Bild: © Stadtwerke Bielefeld

Noch in diesem Jahr soll die Hybridspeicheranlage der Stadtwerke Bielefeld ihre Arbeit aufnehmen. Ziel des Ende 2019 gestarteten Projekts ist es, Primärregelenergie mit einer Leistung von 7 Megawatt bereitzustellen.

Die Stadtwerke wollen nicht nur eine intelligente Speicherlösung bereitstellen, sondern auch überschüssigen Strom nutzen, um damit das Fernwärmewasserwerk aufzuheizen, wie der stellvertretende Projektleiter Thorsten Melzer erläutert. "In Deutschland gibt es aktuell nur eine Anlage in Bremen, die ähnlich funktioniert wie unsere. Die Besonderheit bei uns ist aber, im Vergleich zu üblichen Bauweisen in Seecontainern, dass wir die Anlage in einem unserer bestehenden Gebäude unterbringen. Das ist für alle Beteiligten eine Herausforderung, aber bis jetzt auch einzigartig in der Größenordnung."

Aus zwei mach eins

Die Anlage besteht aus zwei Teilen: einem Batteriespeicher aus 22.173 NMC-Zellen und zwölf Widerstandsheizern mit jeweils 8 Heizelementen, die eine Leistung von 80 Kilowatt haben. Die Großbatterie sowie die Widerstandsheizer sind über 3 Großherztransformatoren an das 6-Kilovolt-Kraftwerksnetz angebunden.

Die Besonderheit bei diesem System der Sektorenkopplung ist, dass die Batterieanlage deutlich kleiner dimensioniert werden kann, ohne die Kapazität und Leistung zu reduzieren, heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadtwerke. (amo)

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