Das Projektteam für den neuen Batteriespeicher in Feuchtwangen gab den offiziellen Startschuss zur Umsetzung (von links): Rainer Saliger, Projektentwicklung, Siemens; Lothar Beckler, Technischer Leiter, Stadtwerke Feuchtwangen; Matthias Hammerl, Vertriebsingenieur, Siemens; Armin Siegritz, Gesamtprojektleiter, Siemens; Sabina Olbrich, Energieingenieurin, Siemens; Clemens Schwarzenbacher, Energieingenieur, Siemens; Sheila Pöffel, Kommerzielle Projektleitung, Siemens; Stadtwerke-Mitarbeiter Alexander Strauß und Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh (CSU)

Das Projektteam für den neuen Batteriespeicher in Feuchtwangen gab den offiziellen Startschuss zur Umsetzung (von links): Rainer Saliger, Projektentwicklung, Siemens; Lothar Beckler, Technischer Leiter, Stadtwerke Feuchtwangen; Matthias Hammerl, Vertriebsingenieur, Siemens; Armin Siegritz, Gesamtprojektleiter, Siemens; Sabina Olbrich, Energieingenieurin, Siemens; Clemens Schwarzenbacher, Energieingenieur, Siemens; Sheila Pöffel, Kommerzielle Projektleitung, Siemens; Stadtwerke-Mitarbeiter Alexander Strauß und Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh (CSU)

Bild: © Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber

Die Stadtwerke Feuchtwangen setzen das erste große Batterieprojekt der Region um. Nach der Auftragsvergabe an Siemens im vergangenen Jahr gaben Stadt und Stadtwerke nun den offiziellen Startschuss. "Aktuell geht es Schlag auf Schlag und mehrere zukunftsweisende Projekte zur nachhaltigen Energieversorgung sind in Feuchtwangen momentan parallel in der Umsetzung", wird Patrick Ruh, erster Bürgermeister der Stadt Feuchtwangen (CSU) in einer Presseaussendung zitiert.

Für Feuchtwangen soll der Batteriespeicher mit den geplanten zehn Megawatt (MW) Leistung und einer Kapazität von 20 Megawattstunden (MWh) Ruh zufolge eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Energieversorgung und der klimaneutralen Zukunft vor Ort spielen.

Überschussenergie nutzen

Die Integration des leistungsfähigen Speichers in das Stadtwerkenetz bedeute einen weitreichenden Fortschritt, um die eigene Energieerzeugung und -versorgung effizienter und flexibler zu gestalten, so Lothar Beckler, Technischer Leiter der Stadtwerke.

Neben der Optimierung des Eigenstromverbrauchs und der Verbesserung der Netzstabilität werde es über den Batteriespeicher möglich, Überschussenergie zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen, was letztlich auch den Bürgerinnen und Bürgern von Feuchtwangen große Versorgungssicherheit biete, wie Beckler erläuterte.

Vermarktung über Partner

Die Anlage soll nun im kommenden Frühjahr geliefert und installiert werden. Aktuell beabsichtigen Siemens und die Stadtwerke, den Batteriespeicher im Sommer 2025 in Betrieb zu nehmen. Der Industriekonzern organisiert dabei auch die Lieferung und betriebsfertige Montage der Speicheranlage einschließlich Anbindung an das Stadtwerkenetz.

Siemens soll in den ersten fünf Jahren nach Inbetriebnahme auch Inspektion und Wartung übernehmen und diese anschließend auch weiter begleiten. Die angestrebte Flexibilitätsvermarktung erfolgt direkt mit den Stadtwerken Feuchtwangen über einen Partner von Siemens, heißt es. (jk)

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