Der Ökostrom für das neue Regionalstromprodukt der Stadtwerke Speyer stammt unter anderem aus PV-Anlagen auf der ehemaligen Deponie Nonnenwühl, dem heutigen Sonnenberg.

Der Ökostrom für das neue Regionalstromprodukt der Stadtwerke Speyer stammt unter anderem aus PV-Anlagen auf der ehemaligen Deponie Nonnenwühl, dem heutigen Sonnenberg.

Bild: © Stadtwerke Speyer

Civey-Umfrage

Umfrage

Civey-Umfrage

Civey-Umfrage

Täglich aktualisierte Energiedaten

ZfK+ und ZfK-Print Abonnenten stehen ab sofort täglich aktualisierte Daten zum Strom-, Gas-, CO2-, Kohle- und Erdölmarkt zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Überblick über die tägliche Produktion von Windkraft und Solarenergie.

Zum Datenraum

Umfrage

Umfrage

Die Stadtwerke Speyer (SWS) bieten ein neues Regionalstrom-Produkt aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind aus der Domstadt und der Region an. Der Strom stammt aus Photovoltaikanlagen auf der Feuerwache und dem Betriebsgebäude der SWS in der Industriestraße sowie auf der ehemaligen Deponie Nonnenwühl. Diese können mit Ökostrom aus dem Windpark Hatzenbühl zu einem Regionalstrom-Produkt kombiniert werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Kunden können dabei selber entscheiden, aus welchen Anlagen sie den Strom beziehen wollen. Alternativ kann auch ein vorgeschlagener Mix übernommen werden. Sollte die regenerativ gewonnene Energie aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht ausreichen, wird auf Naturstrom aus dem Biomassekraftwerk auf der Friesenheimer Insel in Mannheim ausgewichen.

Bis 2030 soll der gesamte Strombedarf der Stadt über Ökostrom abgedeckt werden

„Die Menschen möchten wissen, wo die Energie herkommt, die sie verbrauchen“, sagt SWS-Chef Wolfgang Bühring und weist auf das Ziel hin, den Strombedarf in Speyer bis 2030 zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu decken. Das Thema Energiewende sei bei den Bürgerinnen und Bürgern untrennbar mit dem Wunsch nach mehr Regionalität und Klimaschutz verbunden ist.

 „Wir wollen eine direkte Verbindung zwischen dem grünen, regionalen Strom und den Bürgerinnen und Bürgern herstellen“, so Bühring weiter. Wer selbst eine regenerative Erzeugungsanlage besitzt, kann sich ebenfalls an die SWS wenden, informierte Vertriebsleiter Daniel Simonte. Als Anbieter könnten die Interessierten in die Regionalstrominitiative des Unternehmens aufgenommen werden, wenn die eigene Anlage in einem ersten Schritt mindestens 100 Kilowatt aufweist und im Umkreis von 50 Kilometern um Speyer liegt. (hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper