Bayern sieht sich selbst als Sonnenland, an der Windkraft kommt der Freistaat dennoch nicht vorbei. Zur Not will der Bundeswirtschaftsminister die 10-H-Regel abschaffen.

Bayern sieht sich selbst als Sonnenland, an der Windkraft kommt der Freistaat dennoch nicht vorbei. Zur Not will der Bundeswirtschaftsminister die 10-H-Regel abschaffen.

Bild: © Stadtwerke Tübingen

Die Stadtwerke Tübingen wollen gemeinsam mit mehreren Bürgerenergie-Genossenschaften einen Windpark in der Gemeinde Starzach bauen. Nun hat der Gemeinderat hierfür grünes Licht gegeben und erste Voruntersuchungen können starten.

Insgesamt sollen nach jetzigem Stand der Planung zehn Windturbinen mit einer Gesamtleistung von etwa 72 MW errichtet werden. Bis es soweit ist können jedoch noch Jahre vergehen, denn als nächstes stehen natur- bzw. artenschutzrechtliche Untersuchungen des geplanten Standortes an, sowie ein Windgutachten. Die ersten Ergebnisse hierzu werden frühestens in einem Jahr vorliegen, heißt es aus Tübingen.

Baubeginn für 2026 geplant

Auf deren Grundlage nimmt der Windpark dann weitere Gestalt an, so könnten sich beispielsweise Anzahl und genauer Standort der Windturbinen dann noch ändern. Die Stadtwerke rechnen mit einem Baubeginn ab 2026.

Realisiert wird der Windpark gemeinsam mit  vier Bürgerenergie-Genossenschaften, die sich unter dem Namen „ENERGIEkooperativ“ zusammengeschlossen haben. Zu den Genossenschaften gehören: Bürger-Energie Tübingen, erneuerbare Energien Rottenburg, ErneuerbareEnergien Neckar-Alb und die Ökumenische Energiegenossenschaft. (lm)

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