Jürgen Schäpermeier (Stadtwerke Unna, links) und Matthias Fischer (UKBS), im Hintergrund das Haus mit der Mieterstromanlage.

Jürgen Schäpermeier (Stadtwerke Unna, links) und Matthias Fischer (UKBS), im Hintergrund das Haus mit der Mieterstromanlage.

© Stadtwerke Unna

Für ihr erstes Mieterstromprojekt haben die Stadtwerke Unna die Unnaer Kreis- Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) als Partner gewonnen. Die UKBS ist ebenfalls ein kommunales Unternehmen. Die Anlage soll im Durchschnitt eine Stromerzeugung von 9.100 kWh erreichen, was für die vier Mietparteien im Haus im Regelbetrieb ausreicht. Fehlende Reststrommengen liefern die Stadtwerke.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer sieht generell den Mieterstrom als ein "gutes Versorgungsmodell, um Wohnobjekte nachhaltig und zukunftsorientiert auszurichten". Neben Eigenheimbesitzern sollten zukünftig auch Mieter die Möglichkeit haben, umweltfreundlichen Solarstrom vom eigenen Dach zu nutzen. Rund 930 Photovoltaikanlagen auf Privatgebäuden gibt es derzeit im Stadtgebiet von Unna.

Die Energiewende im Blick

Jürgen Schäpermeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Unna, sieht sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile in dem Projekt: "Mit vor Ort erzeugtem Mieterstrom können noch mehr Menschen einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und gleichzeitig ihre Stromkosten senken. Und sie machen sich unabhängig von der Strompreisentwicklung". Zukünftig wären auch E-Tankstellen an den Mehrfamilienhäusern der UKBS möglich. (sig)

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