Das ist der Prototyp des Wellenkraftwerks.

Das ist der Prototyp des Wellenkraftwerks.

Bild: © VIVES DroneLab

Die Anlage wurde von der Nemos GmbH unter anderem mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und funktioniert so: Vergleichbar mit Offshore-Windparks werden 40 Meter lange Schwimmkörper im offenen Meer installiert. Sie richten sich zum Seegang aus und wandeln bis zu 70 Prozent der Wellenenergie in mechanische Energie um, mit der wiederum ein Generator Strom erzeugt. Zwei Jahre wird der Testbetrieb laufen. Bewährt sich dieser, folgt der letzte Schritt: Dann sollen die ersten kommerziellen Kraftwerke entstehen, die jeweils Strom für 700 bis 800 Haushalte liefern, wie die UDE mitteilte.

Diese Entwicklung trug dem Erfinder Jan Peckolt mehrere Preise ein. Er patentierte die Steuerung und seine 2012 gegründete Firma Nemos forschte dank Fördermitteln aus Berlin gemeinsam mit Wissenschaftlern weiter an der Anlage. Aufwändige Modellversuche und Analysen fanden im Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) und an mehreren Lehrstühlen der UDE statt, wie . "Die Geotechnik beispielsweise war für das Gründungsdesign der Anlage und die Konzeptionierung des Installationsvorgangs unverzichtbar", äußerte sich Peckolt. So seien von den Forschern zahlreiche Simulationen und Tests unter kontrollierten Laborbedingungen sowie in natürlichem Gewässer durchgeführt worden. (ab)

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