Strom kommt aus der Steckdose. Doch für die sekündliche Bereitstellung ist ein sehr komplexes System aus Kraftwerken, Netzen und Steuerungseinheiten im Hintergrund am Arbeiten.

Strom kommt aus der Steckdose. Doch für die sekündliche Bereitstellung ist ein sehr komplexes System aus Kraftwerken, Netzen und Steuerungseinheiten im Hintergrund am Arbeiten.

Bild: © Alexander Walter

Ein Schaden in einer Hochspannungsleitung hat in Teilen von Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) zu einem mehr als einstündigen Stromausfall geführt. "Die genaue Fehlerortung und erste Tiefbaumaßnahmen zur Freilegung der Leitungen erfolgten noch in der Nacht", teilten die Stadtwerke am Donnerstag mit. Die Reparatur der Leitung sollte im Laufe des Tages beginnen. Bereits am Morgen waren kleinere Störungen im Niederspannungsnetz behoben worden. Diese traten nach Angaben der Stadt in Folge des Hochspannungsfehlers auf.

Aufgrund des Schadens war es in mehreren Bezirken von Neustadt (Ortsteile Haardt, Gimmeldingen und Königsbach) am Mittwochabend zu dem Stromausfall gekommen. Demnach meldete das Netzleitstellensystem der Stadtwerke einen sogenannten Erdschluss, eine fehlerhafte Verbindung eines Stromkreises mit der Erde, im Hochspannungsnetz. Der Bereitschaftsdienst habe durch Schaltungen im Netz den Fehler lokalisieren können, teilten die Stadtwerke mit. Nach gut 75 Minuten waren die Haushalte demnach wieder mit Strom versorgt.

Ausfälle dieser Art können den Stadtwerken zufolge immer wieder in einem Leitungssystem auftreten. "Durch externe Einflüsse auf die technischen Anlagen – Frost, Feuchtigkeit, Erdbewegungen – werden die in der Erde liegenden Leitungen beeinflusst." Ein Zusammenhang der Ereignisse in Neustadt mit dem großen Stromausfall am Dienstag und Mittwoch in Berlin bestehe nicht. (dpa/al)

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