Beim Bau des Waldwindpark setzten Thüga Erneuerbare Energien und RhöneEnergie auf Umweltschutz.

Beim Bau des Waldwindpark setzten Thüga Erneuerbare Energien und RhöneEnergie auf Umweltschutz.

Bild: © THÜGA

Die Windenergie speiste nach Angaben des Fraunhofer ISE in den ersten vier Monaten des Jahres rund 35 Prozent (61,5 TWh) der Nettostromerzeugung ins Netz ein. Gut ein Sechstel der Windstromerzeugung entfiel dabei auf den Offshore-Bereich. Insgesamt konnten die erneuerbaren Energien einen Gesamtanteil von 56 Prozent am Strommix für das bisherige Jahr erreichen.

Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie, zeigte sich erfreut über die Leistung der Windenergiebranche: „Mehr als ein Drittel des in Deutschland erzeugten und ins öffentliche Netz eingespeisten Stroms kommen aus Windenergieanlagen an Land und auf See. Damit setzt sich der positive Trend im Bereich Windenergie aus dem Jahr 2019 fort. Für unsere Branche ist das Ansporn und Motivation, auch in Zukunft den Großteil des erneuerbaren Stroms für Deutschland zu liefern.“

„Prognosesicherheit der Windenergie lassen Lastflüsse geordnet steuern“

„Die hohe Einspeisung erneuerbarer Energien geht Covid-19-bedingt mit einem leichten Rückgang des Stromverbrauchs einher. Trotzdem ist die Systemsicherheit jederzeit gegeben. Die hohe Prognosesicherheit der Windenergie verbunden mit dem optimalen Betrieb einzelner Anlagen und ganzer Parks machen es möglich, die Lastflüsse im Netz sehr geordnet zu steuern. Damit ist die Windenergiebranche ein Stabilitätsanker der nachhaltigen Stromerzeugung in Deutschland, so Albers weiter.

„Wir liefern sicher in der aktuellen Krise und wollen nach dem Ende der Ausnahmesituation unseren Beitrag zum wirtschaftlichen Neustart in Deutschland leisten. Wir hoffen, dass die Politik trotz der aktuellen Herausforderungen die wichtigen Entscheidungen für den Strommarkt, den Zubau der Erneuerbaren und die Weichenstellungen für die CO2-freie Energiewirtschaft über alle Sektoren hinweg nicht aus dem Blick verliert. Dafür ist die gemeinsame Abarbeitung des 18-Punkte-Plans des Bundeswirtschaftsministeriums jetzt zügig zu vollenden“, sagte der BWE-Präsident am Mittwoch. (pm)

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