Vor allem die Windkraft leistet im ersten Quartal 2020 ihren Beitrag zur Stromerzeugung. Atom, Kohle und Erdgas rücken hingegen immer mehr in den Hintergrund.

Vor allem die Windkraft leistet im ersten Quartal 2020 ihren Beitrag zur Stromerzeugung. Atom, Kohle und Erdgas rücken hingegen immer mehr in den Hintergrund.

Bild: ©adrian_ilie825/Adobe Stock

Es ist ein Meilenstein, den die Erneuerbaren in den ersten drei Monaten des Jahres erreicht haben. Mit rund 72,3 Mrd. kWh Strom lag ihr Anteil am Strommix in Deutschland über dem der fossilen Energieträger. Besonders die Windkraft gewann trotz Ausbaukrise an Stärke.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts stieg die Strommenge aus erneuerbaren Energien gegenüber dem ersten Quartal 2019 um fast 15 Prozent auf einen Anteil von 51,2 Prozent der insgesamt eingespeisten Strommenge.

Stromverbrauch geht insgesamt zurück

Dabei legte die Windkraft aufgrund des windreichen Winters um 21, 4 Prozent am meisten zu und trug damit knapp 35 Prozent zur Erneuerbaren-Erzeugung bei. Atom, Kohle und Erdgas verloren jedoch fast 22 Prozent im Netz – ein Rückgang von gut elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die insgesamt eingespeiste Strommenge, die sich am bestehenden Strombedarf orientiert, ging im 1. Quartal 2020 gegenüber dem 1. Quartal 2019 um 6,6 % auf 141,2 Milliarden Kilowattstunden zurück. Dieser Rückgang liegt im Rahmen üblicher Schwankungen. Ein eindeutiger Einfluss der Corona-Krise auf die eingespeiste Strommenge sei damit im 1. Quartal 2020 nicht zu erkennen, so Destatis. (ls)

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