Die Stadtwerke Springe müssen ihren grundversorgten Kunden einen Rabatt gewähren.

Die Stadtwerke Springe müssen ihren grundversorgten Kunden einen Rabatt gewähren.

Bild: © birgitH/pixelio.de

Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin erhöht zum kommenden Jahr die Preise, die Haushalte und Unternehmen für den Stromtransport zahlen müssen. Die Kilowattstunde soll dann 6,47 Cent kosten statt 5,85 Cent für dieses Jahr, wie das Unternehmen mitteilt. Zudem erhöht sich der Jahrespreis für den Betrieb eines klassischen Zählers um 19 Cent auf 8,44 Euro.

Für einen Berliner Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2200 kWh bedeute dies in der Summe eine Erhöhung von etwa 14 Euro pro Jahr, rechnet das Unternehmen vor. Dies entspreche einem Plus von 7,8 Prozent.

Höhere Investitionen als Grund

Stromnetz Berlin begründet dies mit höheren Investitionen im Übertragungs- wie im Verteilnetz. "Unweigerlich führt das zu höheren Kosten, die sich in den veränderten Netzentgelten widerspiegeln", ließ sich Stromnetz-Berlin-Geschäftsführer Thomas Schäfer zitieren. "Die Investitionen sind jedoch absolut notwendig, um den Anforderungen an ein leistungsfähiges Verteilnetz in der sich schnell ändernden und weiter wachsenden Stadt Berlin gerecht zu werden." (ab/dpa)

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