Für smarte Energienetze ist die Kopplung aller Sektoren notwendig.

Für smarte Energienetze ist die Kopplung aller Sektoren notwendig.

Bild: © gettyimages

Das Lademanagement auf die Verfügbarkeit von Erneuerbaren und die Auslastung des Stromnetzes anpassen, so lässt sich das Ziel des gemeinsamen Pilotprojekts von Tennet und der BMW Group zusammenfassen. In einem Pilotprojekt haben die beiden Unternehmen das erfolgreich erprobt.

Tennet hatte Informationen über drohende Netzüberlastungen an die BMW Group weitergeleitet. Über die intelligente Ladesteuerung und vernetzte Elektronik der Pilot-Fahrzeuge wurde in ausgewählten BMW-i3-Modellen dann der Ladevorgang unterbrochen.

Abregeln vermeiden

Die frei werdende Leistung konnte der Übertragungsnetzbetreiber für den Ausgleich von Engpässen nutzen und so auf den Einsatz von konventionellen Kraftwerken oder die Abregelung von Erneuerbaren-Anlagen verzichten.

"Wir erschließen so neue Wege, um die stark vom Wetter abhängige erneuerbare Stromproduktion flexibel zu steuern. Das entlastet das Stromnetz. Damit kann eine intelligente Ladesteuerung von Elektro-Autos den Netzausbau ergänzen und zu einem der Bausteine der Energiewende werden", resümierte Tim Meyerjürgens, Tennet-Geschäftsführer. (ls)

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