Man erhofft sich Millionenförderung für die Batterieforschung.

Man erhofft sich Millionenförderung für die Batterieforschung.

Bild: © romaset/Adobe Stock

Mit einer riesigen Batteriespeicheranlage soll das Stromnetz im Südwesten besser gegen Engpässe abgesichert werden. Die 250-MW-Anlage soll ab 2025 in das Netz integriert werden und das weltweit größte Projekt seiner Art sein, wie der Netzbetreiber TransnetBW und der Speicheranlagenbauer Fluence am Mittwoch bekanntgaben. Gebaut werden soll das Projekt in Kupferzell (Hohenlohekreis). Auch der Netzbetreiber Tennet plant eine solche Anlage im bayerischen Ottenhofen (Landkreis Erding), die allerdings mit 100 MW Leistung kleiner ausfällt.

 

Falle etwa bei der Übertragung von Windenergie aus dem Norden Deutschlands in den Süden eine Leitung aus, könne der Speicher binnen Millisekunden Reservekapazitäten bereitstellen, hieß es. Auch die bestehenden Netze könnten höher ausgelastet werden. Und das kostspielige Hoch- und Runterfahren von Kraftwerken könne minimiert werden, was sich positiv auf die Netzentgelte und damit den Strompreis auswirke. Die «Netzbooster» genannten Anlagen sind als Pilotprojekte angelegt und im Netzentwicklungsplan und im Energiewirtschaftsgesetz verankert. Je nach Erfahrungswerten könnten weitere Anlagen folgen. (dpa/lm)

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