In Schipkau in Brandenburg betreibt Trianel einen Solarpark mit einer Leistung von 9,9 MWp.

In Schipkau in Brandenburg betreibt Trianel einen Solarpark mit einer Leistung von 9,9 MWp.

Bild: © Trianel

Eine halbe Milliarde Euro wollen die 37 Stadtwerke der Trianel GmbH bis 2020 in den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie investieren. Die ersten Früchte des Investments zeigen sich jetzt in den Bilanzen der beiden Erneuerbaren-Tochtergesellschaften. Zum Ende vergangenen Jahres umfasste das Portfolio der Trinale Erneuerbare Energie GmbH (TEE) eine installierte Gesamtleistung von 175 MW. Sowohl die Windenergieanlagen als auch die PV-Erzeugung erfüllten trotz teilweise schwieriger Wetterverhältnisse die Erwartungen.

Für die Solarstromproduktion hätte 2018 nicht besser laufen können. Dank des Rekordsommers konnten die PV-Freiflächenanlagen das in den Sommermonaten geschwächte Windjahr kompensieren. Insgesamt lieferten Wind an Land und Sonne 353 Mio. kWh Strom. Dabei verrichteten die PV-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung in Höhe von 43 MW und die Windparks mit 132 MW ihren Dienst.

250 MW in der Entwicklungspipeline

Die Trianel Onshore-Windkraftwerke GmbH (TOW) kann auf einen Ertrag von 231 Mio. kWh an Strom aus Onshore-Windanlagen im vergangenen Jahr zurückblicken. Acht Windparks mit einer Gesamtleistung von 100 MW umfasst das Portfolio der Stadtwerke-Kooperation. Für 2019 rechnet Markus Hakes, Geschäftsführer der TEE und TOW, mit einer weiterhin positiven Entwicklung: "Wir werden die Wind- und PV-Kapazitäten im TEE-Portfolio weiter ausbauen." Aktuell umfasst die Entwicklungspipeline rund 250 MW deutschlandweit. (ls)

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