Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper erwartet hohe Nachzahlungen aus Großbritannien

Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper erwartet hohe Nachzahlungen aus Großbritannien

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Uniper hat eine Batterielösung entwickelt, die es leichter machen soll, Frequenzabweichungen zu regulieren. Denn der steigende Anteil erneuerbarer Energien kann das Gleichgewicht im Stromnetz stören. Diese Frequenzabweichungen beeinflussen die Stromqualität und können sogar Stromausfälle auslösen.

Die Batterielösung von Uniper kombiniert Wasserkraft als Energiespeicher mit Batterien, die schnell auf Frequenzabweichungen reagieren. Die Speicherkapazität der Batterien ist dabei relativ gering.

Erste Tests in Schweden

Die innovative Technologie soll noch in diesem Jahr in zwei Uniper-Wasserkraftwerken im Norden Schwedens eingesetzt und getestet werden. Das Kraftwerk Edsele hat eine Kapazität von sechs Megawatt und Lövön eine von neun Megawatt.

Wie Uniper in einer Pressemeldung mitteilt, arbeite das Unternehmen bereits an der Skalierung der neuen Batterietechnologie. Diese soll auch in anderen Anlagen der Unternehmensgruppe eingesetzt werden. (agr)

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