Emissionshandel steigt auf Rekordniveau. (Symbolbild)

Emissionshandel steigt auf Rekordniveau. (Symbolbild)

Bild: © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper verkauft seine Mehrheitsbeteiligung am Braunkohlekraftwerk Schkopau in Sachsen-Anhalt an die Saale-Energie GmbH, eine Tochter der tschechischen EPH-Gruppe. Das teilte Uniper am Freitag mit. Der Holding des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky gehören bereits die ostdeutschen Braunkohleverstromer Mibrag und Leag ganz oder teilweise. Das Kohleausstiegsgesetz sieht für das Kraftwerk Schkopau eine Laufzeit bis Ende 2034 vor. Zum Kaufpreis machte Uniper keine Angaben.

Uniper ist bisher mit rund 58 Prozent an dem Kraftwerk beteiligt, die anderen 42 Prozent hält die EPH-Tocher Saale-Energie GmbH. Der Verkauf soll zum Oktober 2021 wirksam werden. Saale-Energie werde dann die Uniper-Anteile, die Betriebsführung und die rund 150 Uniper-Mitarbeiter übernehmen. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt.

Uniper: Mit Verkauf ist Ende der Braunkohle-Ära besiegelt

Uniper ist auch Betreiber des Steinkohlekraftwerks Datteln im Ruhrgebiet, das gegen die Proteste von Klimaschützern im kommenden Sommer ans Netz gehen soll. Seine anderen Steinkohlekraftwerke in Deutschland will Uniper bis spätestens Ende 2025 abschalten. Mit dem Verkauf von Schkopau ziehe man sich vollständig aus der Braunkohleverstromung zurück, hieß es weiter. (dpa/pm)

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