EnBW setzt bei der Offshore-Windkraft auf internationale Wachstumsmärkte.

EnBW setzt bei der Offshore-Windkraft auf internationale Wachstumsmärkte.

Bild: © EnBW

Vestas läutet kommendes Jahr eine neue Leistungsklasse unter den Offshore-Windturbinen ein. Die V236-15 MW soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 in Westjütland getestet werden – zunächst an Land.

Im dänischen Testzentrum für große Windkraftanlagen „Østerild“ soll die Turbine als erste weltweit mit 15 MW Leistung etwa 80 GWh pro Jahr produzieren. Gegen Ende nächsten Jahres soll der erste Strom erzeugt werden. Der Prototyp wird vorerst an Land installiert, um sämtliche Tests einfach durchführen und monitoren zu können.

Zusammenarbeit mit EnBW geplant

Vestas ist nicht der einzige Hersteller, der das Leistungsniveau bei Offshore-Windkraftanlagen verbessern will. Erst vor wenigen Tagen vermeldete GE Renewable Energy, dass sie ihre 14-MW-Turbine in den Probebetrieb für den weiteren Zertifizierungsprozess geschickt haben. Beide Unternehmen erhoffen sich die Anzahl der zu installierenden Windräder künftig durch Hochleistungsturbinen verringern zu können und den Offshore-Ausbau dadurch wirtschaftlicher zu machen.

So soll das Vestas-Modell laut Hersteller 65 Prozent mehr Strom pro Jahr produzieren als eine 9,5 MW Turbine. Ihren ersten kommerziellen Einsatz soll die Vestas V236-15 MW im geplanten Windpark „He Dreiht“ vor der Nordseeküste Heloglands haben. Das haben EnBW, die den Windpark projektiert und Vestas bereits so vereinbart. „He Dreiht“ soll 2025 als erster förderfreier Offshore-Park ans Netz gehen. Geplant sind 900 MW. (lm)

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