Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat den Trassenkorridor für den Abschnitt der Stromleitung von Grafenrheinfeld nach Großgartach bei Heilbronn festgelegt. Eine neue Leitung soll in bestehender Trasse über 48 km den Netzverknüpfungspunkt Großgartach mit Kupferzell (beides mit Baden-Württemberg) verbinden.
Nach Abschluss der Bundesfachplanung folgt nun das Planfeststellungsverfahren. In diesem Genehmigungsschritt wird der genaue Leitungsverlauf innerhalb des Trassenkorridors festgelegt. Die Bundesnetzagentur rechnet im ersten Quartal 2020 mit dem Antrag auf Planfeststellung.
Öffentlichkeit könnte sich beteiligen
Im Zuge der Bundesfachplanung durch die BNetzA konnte sich die Öffentlichkeit auf verschiedenen Ebenen an dem Verfahren beteiligen. Dazu zählte unter anderem eine öffentliche Antragskonferenz in Weinberg, bei der Hinweise von Behörden, Vereinigungen sowie Bürgern gesammelt wurden.
Hierauf und auf der Grundlage des Untersuchungsrahmens der Bundesnetzagentur führte der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW umfangreiche Untersuchungen zur Raum- und Umweltverträglichkeit durch. Dabei wurden auch alternative Trassenkorridore in den Blick genommen, heißt es von der Behörde. (pm)



