Der voranschreitende Ausbau der Erneuerbare-Energien-Anlagen braucht eine sehr leistungsfähige Netzinfrastruktur

Der voranschreitende Ausbau der Erneuerbare-Energien-Anlagen braucht eine sehr leistungsfähige Netzinfrastruktur

Bild: © Stephan Rudolph-Kramer/Wemag

Erneuern, verstärken, erweitern, das sieht der Fünfjahresplan der Wemag Netz vor. Dafür erhöht das Schweriner Unternehmen sein Investitionsvolumen um insgesamt 35 Mio. Euro. Auf das Jahr gerechnet, fließen rund zehn Mio. Euro zusätzlich in die Netze in Westmecklenburg und Brandenburg.

Hintergrund der Ertüchtigungsarbeiten ist der steigende Anteil an Erneuerbaren im Versorgungsgebiet. Haben sich die grünen Energieträger seit 2012 bereits verdoppelt, rechnet der Netzbetreiber in den nächsten zehn Jahren mindestens mit einer ähnlichen Entwicklung.

Neue Trafos und ein Funknetz

Auf Hochspannungsebene stehen im kommenden Jahr Erneuerungsmaßnahmen in den Umspannwerken Lübz, Wittenberge und Güstrow an, sowie der Bau von zwei neuen Umspannungsanlagen. Für insgesamt rund zwölf Mio. Euro wird außerdem noch eine zehn Kilometer lange Hochspannungsleitung verlegt. Für die Steuerung der Energieflüsse im System soll künftig ein hochverfügbares Funknetz sorgen, das ebenfalls im Investitionsplan kalkuliert wurde.

Während im Mittelspannungsnetz überwiegend Erneuerungsarbeiten anstehen, wird auf Niedrigstufe ausgebaut. 48 Kilometer neue Leitungen und 40 neue Trafostationen sind geplant. Insgesamt sollen dafür 20 Mio. Euro fließen. (ls)

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