Erdkabel quasi "minimalinvasiv" verlegen: Einen Schritt in diese Richtung leistet die AGS-Technik.

Erdkabel quasi "minimalinvasiv" verlegen: Einen Schritt in diese Richtung leistet die AGS-Technik.

Bild: © Andreas Gruhl/Adobe Stock

"AGS" ist die Abkürzung für eine innovative Verlegetechnik im Stromnetzbau. Hinter den drei Buchstaben versteckt sich das sogenannte "auftriebsgestützte Slipping" für Übertragungs- und Verteilnetze. Die Wemag Netz will bei ihren Infrastrukturarbeiten auf diese Technologie zurückgreifen und prüft nun deren Einsatz – bislang ist die AGS nur in Pilot- und Testvorhaben genutzt worden.

Die gleichnamige Entwicklungsgesellschaft (AGS-Verlegetechnik GmbH) verspricht, den Netzausbau durch ihre Lösung umweltfreundlicher und wirtschaftlicher zu machen. Mit AGS soll es möglich sein, ultralange Kabelteilabschnitte mit weniger Verbindungsmuffen und Bauwerken in eine Trasse einzuziehen.

Von derzeit 1,6 GW auf 3,2 GW Erneuerbaren-Leistung

Zudem müssen nur ultraschmale Erdkabeltrassen errichtet werden und Wartung sowie Kabeltausch werden durch die Reversibilität des Verfahrens vereinfacht. Für die Wemag Netz Vorteile, die es zu nutzen gilt, denn immerhin sind in ihrem Netzgebiet bis 2030 rund 3,2 GW Erneuerbare am Netz und das bei einer geringen Abnehmerdichte. Der Netzausbau ist für das Unternehmen aus Schwerin also unausweichlich. (ls)

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