Die Stadtwerke Neumarkt steigen mit zwei Windturbinen in die Erzeugung von Erneuerbaren ein.

Die Stadtwerke Neumarkt steigen mit zwei Windturbinen in die Erzeugung von Erneuerbaren ein.

© Max Bögl Wind

Den Stadtwerke Neumarkt haben der Max Bögl Wind AG zwei Windturbinen im Windpark Mallerstetten in der Gemeinde Dietfurt abgekauft. Mit einer Nennleistung von 2,4 MW drehen sich die Rotorblätter seit der Inbetriebnahme im Jahr 2016 im Wind. Für die Neumarkter ist das Projekt ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende.

Bisher setzen die Stadtwerke in Sachen dezentrale Versorgung auf Blockheizkraftwerke in der Nähe von Wohngebieten. Mit den zwei Windenergieanlagen vom Hersteller Nordex wird das Portfolio um  erneuerbaren Strom erweitert. Die beiden Anlagen in Mallerstetten können jährlich zirka 3000 von 20 000 Haushalte versorgen.

Kaufen statt selbst bauen

Für Dominique Konzkofer, Geschäftsführer in Neumarkt, ist vor allem die Erzeugung direkt vor Ort von Vorteil. So müsse kein Strom aus anderen Teilen der Repbulik transportiert werden und die vieldiskutierten Überlandtrassen könnten vermieden werden. Dementsprechend schließen die Stadtwerke auch den Kauf von weiteren Anlagen in der Region nicht aus. Nur bauen wollen sie nicht selbst. (ls)  

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