Eine Hochspannungsleitung überquert den Ort Urbar (Rheinland-Pfalz). Auf der Trasse sollen erstmals zusätzlich zu den vorhandenen Wechselstromleitungen Gleichstromleitungen der geplanten Stromautobahn Ultranet montiert werden.

Eine Hochspannungsleitung überquert den Ort Urbar (Rheinland-Pfalz). Auf der Trasse sollen erstmals zusätzlich zu den vorhandenen Wechselstromleitungen Gleichstromleitungen der geplanten Stromautobahn Ultranet montiert werden.

Bild: © Thomas Frey/dpa

Die Stromleitung "Ultranet" verläuft von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in Baden-Württemberg Die Bundesnetzagentur hat das Bundesfachplanungsverfahren dazu abgeschlossen. Die Entscheidung bezieht sich auf den südlichen, etwa 40 km langen Abschnitt in Baden-Württemberg von Mannheim-Wallstadt nach Philippsburg. Die Stromleitung ist nötig, um an der Küste produzierten Windstrom in den verbrauchsstarken Süden Deutschlands zu transportieren. Die Inbetriebnahme ist für 2023 vorgesehen.

Realisierung in bestehendem Trassenkorridor möglich

Nach Prüfung durch die Bundesnetzagentur orientiert sich der festgelegte Trassenkorridor am Verlauf von bereits bestehenden Stromleitungen. Mit Abschluss der Bundesfachplanung ist das Genehmigungsverfahren noch nicht beendet. Das nun folgende Planfeststellungsverfahren dient dazu, auf Basis der Bundesfachplanungsentscheidung den genauen Leitungsverlauf und die technische Realisierung der Stromleitung innerhalb des genehmigten Trassenkorridors festzulegen. Auch das Planfeststellungsverfahren wird nach Antragstellung durch den Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW von der Bundesnetzagentur geführt. (sg)

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