Matthias Trunk (GASAG-Vertriebsvorstand), Christian Gaebler (Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) und Karsten Mitzinger (Geschäftsführer, GEWOBAG ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft) freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit in Schöneberg.

Matthias Trunk (GASAG-Vertriebsvorstand), Christian Gaebler (Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) und Karsten Mitzinger (Geschäftsführer, GEWOBAG ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft) freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit in Schöneberg.

Bild: © Gasag

Erstmals soll in Berlin Abwärme aus der Telekommunikationsinfrastruktur genutzt werden, um einen Wohnkomplex der Wohnbaugesellschaft Gewobag im Stadtteil Schöneberg mit klimafreundlicher Wärme zu versorgen. 2025 soll es soweit sein.

Das Pallasseum, so der Name des Wohnkomplexes im Berliner Süden liegt in direkter Nachbarschaft zu einem ITK-Netzknoten der PASM Power and Air Condition Solution Management, einer Tochtergesellschaft der Telekom. Der Netzknoten soll Abwärme für mehrere Wärmepumpen liefern, die die Wärme dann auf das für die Energiezentrale der Wohngebäude benötigte Temperaturniveau von 75 Grad Celsius bringen.

500 Wohnungen und 800 Tonnen CO2-Emissionen weniger 

Insgesamt sollen rund 65 Prozent des Wärmebedarfs der etwa 500 Wohnungen über die Wärme aus dem Rechenzentrum gedeckt werden und so etwa 800 Tonnen CO2 eingespart werden.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen betont die Bedeutung des Projekts für die Wärmewende in der Hauptstadt: „Auch wenn Berlin bei der Emissionsminderung auf einem guten Weg ist, bleibt die sozialverträgliche Wärmewende weiter eine der größten Herausforderungen für die Erreichung der Klimaschutzziele. In Berlin ist die Abwärme aus Rechenzentren ein ganz wichtiger Baustein. Sie zu nutzen, anstatt sie lediglich an die Luft abzugeben, drängt sich geradezu auf. Die für das Pallasseum mit seinen bezahlbaren Wohnungen gefundene Lösung ist ein Paradebeispiel für eine mögliche Win-win-Situation: Die Rechenzentren leisten ihren Beitrag für den Klimaschutz, in dem sie unvermeidbare Abwärme einer sinnvollen Nutzung zuführen, und die Abnehmer erhalten die klimafreundliche Wärme.“ (lm)

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