Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Bild: © emmi/AdobeStock

Bis Ende des vergangenen Jahres mussten die großen Kommunen in Baden-Württemberg Wärmepläne abgeben. Bisher gibt es von Landesseite keine zentrale Übersicht, über die die Wärmepläne einsehbar sind. Eine solche Datenbank hat nun der BUND Baden-Württemberg entwickelt.

In der interaktiven Datenbank können Nutzer sehen, ob ihre Kommune bereits einen Wärmeplan erstellt hat und direkt auf das Dokument zugreifen. Darüber hinaus kann man Wärmepläne nach verschiedenen Parametern suchen, etwa ob ein Wärmenetz geplant ist, wie viel Wasserstoff die Kommune einsetzen will, welches Planungsbüro zuständig ist oder mit welchen Energieeinsparungen gerechnet wird.

Große Qualitätsunterschiede

BUND-Landesvorsitzende Sylvia Pilarsky-Grosch erläutert in einer Pressemitteilung, dass man mit der Datenbank Transparenz schaffen wolle. „Als wir die Wärmepläne der einzelnen Kommunen gesichtet haben, haben wir sehr große Qualitätsunterschiede entdeckt. Manche Kommunen sind aus unserer Sicht auf einem sehr guten Weg. So plant zum Beispiel Offenburg mit viel Umweltwärme und Baden-Baden will auf synthetische Energieträger verzichten. Bei anderen wiederum fehlen wichtige Daten oder es wird mit großen Mengen von Energieträgern wie Wasserstoff geplant, die in absehbarer Zeit in den Mengen gar nicht zur Verfügung stehen werden.“ Damit die Wärmeplanung gelingen kann, müssten Fehlplanungen frühzeitig erkannt werden und alle Daten auf den Tisch, ist die Verbandschefin überzeugt. „Wir hoffen, mit unserer Datenbank dazu beitragen zu können.“ (amo)
 

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