Oberfranken wird mit dem neuen Werk der WUN Bioenergie zur Holzpelletshochburg.

Oberfranken wird mit dem neuen Werk der WUN Bioenergie zur Holzpelletshochburg.

Bild: © BillionPhotos.com/Adobe Stock

In der Stadt Schillingsfürst soll in den kommenden drei Jahren ein neues Wohnquartier mit 22 Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Um die Wärmeversorgung kümmert sich die N-Ergie. Eine Heizzentrale mit Holz-Pellet-Befeuerung ist geplant.

Vom Heizhaus aus verteilen hochgedämmte Wärmeleitungen die Wärme in die einzelnen Häuser. Der fränkische Regionalversorger übernimmt den Betrieb des Wärmenetzes inklusive Wartung für die nächsten 20 Jahre.

Primärenergiefaktor unter 0,5

Die Holzheizung soll den Primärenergiefaktor im Marienhof II, so der offizielle Name des Wohnquartiers, unter 0,5 senken und so die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen. Darüber hinaus sollen die Pellets aus Sägenebenprodukten in der Region hergestellt werden, was CO2 für Transport und Logistik spart.

Ab Oktober sollen die voll erschlossenen Grundstücke im Marienhof II verkauft werden. Für die Eigentümer könnte das Wärmekonzept auch Einsparungen bei den Baukosten bedeuten, denn weitere Maßnahmen im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes wie  eine verstärkte Dämmung oder Wärmerückgewinnung sind nicht nötig. (lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper