Die Wirtschaft fordert mehr Engagement hinsichtlich des Recyclings.

Die Wirtschaft fordert mehr Engagement hinsichtlich des Recyclings.

Bild: © Stefan Puchner/dpa

In den vergangenen Jahren ist in Baden-Württemberg immer weniger Müll angefallen. Eine eigene Abfallbilanz des Landes hält zudem unter anderem fest, wo im Land die Menschen besonders wenig oder viel Müll produzieren und wie sich in den Orten und Regionen die Müllgebühren entwickeln.

Nach den Zahlen für das Jahr zuvor produzieren Menschen im Südwesten immer weniger Müll. Das Haus- und Sperrmüllaufkommen sank demnach 2017 auf 139 Kilogramm pro Kopf. Das war der niedrigste Wert seit dem Jahr 1990. Damals wurde die Abfallbilanz erstmals vorgestellt.

Leichter Anstieg in 2018

Nachdem der Wert in den Vorjahren gesunken war, nahm er 2018 um ein Kilogramm zu. 140 Kilogramm Haus- und Sperrmüll hat jeder Baden-Württemberger im vergangenen Jahr durchschnittlich produziert. Langfristig gesehen blieb die Menge aller häuslichen Abfälle einschließlich Wertstoffe und Biomüll konstant. Abfallvermeidung sei die "Königsdisziplin", sagte der Minister und eine zentrale Aufgabe für die Zukunft. Die Bemühungen hierzu seien noch ausbaubar. (dpa/pm)

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