Weniger Störstoffe im Biomüll, das ist das Ziel der Bio-Power-Bewegung in Göttingen. Bis 2020 laufen Aktionen rund um das Thema "Mülltrennung".

Weniger Störstoffe im Biomüll, das ist das Ziel der Bio-Power-Bewegung in Göttingen. Bis 2020 laufen Aktionen rund um das Thema "Mülltrennung".

© Goettinger Entsorgungsbetriebe

Von Scherben über Plastik bis hin zu Batterien finden die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) jede Menge Störstoffe im Biomüll. Bevor die Bioabfälle kompostiert werden können, müssen sie dementsprechend gefiltert und gereinigt werden. Das kostet Zeit und Geld. Mit der Bio-Power-Bewegung sollen die Göttinger nun zum sorgsamen Mülltrennen animiert werden. Das teilten die GEB zum Auftakt der ersten Programmaktionen mit.

Von nichts kommt nichts: Für hochmotiviertes Mülltrennen reichen sachliche Informationsbroschüren und bunte Flyer nicht aus, zumindest wenn es nach dem Göttinger Entsorger geht. Deshalb startete am Wochenende bereits das Rahmenprogramm rund um die Mülltrennung. Neben Aktionsständen auf Festen und Veranstaltungen planen die GEB die kostenlose Kompostbelieferung von Kleingartenanlagen. So können sich die Hobbygärtner selbst von der Qualität des Komposts überzeugen und künftig selbst stärker auf die Mülltrennung achten oder andere zum sauberen Trennen motivieren.

2021 Neueröffnung Kompostierungsanlage

Bis zur Wiedereröffnung des Bioenergiezentrums der GEB soll die Bio-Power-Bewegung Früchte tragen. Nachdem die Kompostierungsanlage vor zwei Jahren Brandstiftern zum Opfer gefallen ist, laufen nun die Ausschreibungen für einen Neubau. Bis 2020/21 soll die Anlage fertig werden und den – hoffentlich bis dahin- reinsten Biomüll in der Region kompostieren. (ls)

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