Ab 2019 wird der Standort Pirmasens mehr Müll aufnehmen als er an die Kollegen in Ludwigshafen auslagert. Hintergrund sind Modernisierungsarbeiten.

Ab 2019 wird der Standort Pirmasens mehr Müll aufnehmen als er an die Kollegen in Ludwigshafen auslagert. Hintergrund sind Modernisierungsarbeiten.

© GML

Im Gemeinschaftsmüllheizkraftwerk Ludwigshafen stehen ab kommendem Jahr umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an. Für die Verbrennung von Hausmüll bedeutet das Einschränkungen bis Ende 2023. Die anfallenden Übermengen nimmt das Müllheizkraftwerk (MHKW) Primasens ab. Das regelt der neue Kooperationsvertrag der alt bekannten Geschäftspartner.

Seit über 13 Jahren arbeiten das GML und der Zweckverband Abfallverwertung Südwestpfalz als Betreiber des Standortes Primasens zusammen. Die Ludwigshafener liefern dabei jährlich 10 000 Tonnen Hausmüll an den ZAS, umgekehrt lagert der Zweckverband die selbe Menge an Gewerbeabfällen an das Gemeinschaftsmüllheizkraftwerk aus.

21 000 Tonne mehr Abfall in Pirmasens

Durch den Abfallaustausch wird die Anlage in Ludwigshafen entlastet und der Durchsatz im MHKW Pirmasens steigt. Mit 210 000 Tonnen Hausmüll ist die Anlage in Ludwigshafen an ihrer Kapazitätsgrenze. Für die kommenden Jahre verschiebt sich die Müll-Bilanz: In Primasens werden künftig rund 69 000 Tonnen Hausmüll verwertet, hingegen werden im GML „nur“ zirka 48 000 Tonnen Gewerbeabfälle verheizt. Im Saldo ergibt das auf Primasenser Seiter 21 000 Tonen mehr Verwertungsmasse. (ls)

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