Das Umweltministerium Baden-Württemberg bietet einen umfangreichen Leitfaden zur richtigen Nutzung der Biotonne an.

Das Umweltministerium Baden-Württemberg bietet einen umfangreichen Leitfaden zur richtigen Nutzung der Biotonne an.

Bild: © piu700/pixelio.de

Das Bundesland Hessen kann im Rahmen der Müllbilanz des Jahres 2017 ein Mehr an Bio- und eine geringere Menge an Restmüll vermelden. Dabei bleibt das Aufkommen der gesamten Haushaltsabfälle aus privaten Haushalten mit 2,9 Mio. Tonnen weitgehend stabil und erhöht sich nur um 0,1 Prozent, teilt das Hessische Statistische Landesamt mit.

Die Hessen haben also 2017 mehr auf die Mülltrennung geachtet. Der Anteil der verwertbaren Abfälle an der Gesamtabfallmenge lag bei 62 Prozent und damit zwei Prozent höher als 2014. So konnten 0,6 Prozent mehr Bioabfälle, insgesamt 865.800 Tonnen, abtransportiert werden. Auch die Menge der getrennt erfassten Wertstoffe wie Papier, Holz, Verpackungen und Elektroaltgeräte stieg um 0,6 Prozent auf 933.200 Tonnen an. Weniger Müll wurde in der Restmülltonne entsorgt: Dieser Wert sank um 0,7 Prozent auf 936.100 Tonnen. Das entspricht der geringsten Hausmüllmenge in Hessen seit fast 30 Jahren. Die Sperrmüllmenge blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant. (hol)

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