Die neuen Biogut-Container der A.R.T. Trier machen das Befüllen hygienischer und verhindern Fehlbefüllungen.

Die neuen Biogut-Container der A.R.T. Trier machen das Befüllen hygienischer und verhindern Fehlbefüllungen.

© A.R.T. Trier

Zum Jahreswechsel hat der ART in Trier und Umgebung die Biotüte als kostenlose Alternative zur Biotonne eingeführt. Mit einem Fassungsvermögen von zehn Litern soll sie die gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Nahrungs- und Küchenabfällen und Restmüll erleichern. Ab Ende März wird nun auch das Containernetzwerk für die Entsorgung der Tüten weiter ausgebaut, teilte das Trierer Entsorgungsunternehmen mit.

Nutzer der Biotüte sind für deren Entsorgung selbst verantwortlich, was sich bisher vor allem in ländlichen Regionen wegen der mangelnden Abgabestellen als schwierig gestaltete. Auch wenn das Containernetz in den vergangenen Wochen bereits von 60 auf 180 Standorte ausgebaut wurde, ist der Bedarf an neuen Annahmestellen groß. Immerhin werden wöchentlich zehn Tonnen Biogut in den Containern erfasst. Im Vergleich dazu waren es im Pilotmonat Januar durchschnittlich nur vier bis sechs Tonnen.

Ausbau mit modifizierten Containern

Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, will der ART noch weitere Annahmemöglichkeiten schaffen und wartet hierfür auf die Genehmigung durch die kommunalen Grundstücksinhaber. Ab Ende März wird das Sammelstellenangebot vorerst optimiert. Der ART setzt neuen Containern ein, die durch eine kleinere Einwurfklappe, Fehlbefüllungen erschweren. (ls)

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