Roboter im industriellen Einsatz

Roboter im industriellen Einsatz

Bild: © ThinkB/stock.adobe.com

Seltene Rohstoffe schonen und die Umweltbilanz der Elektromobilität verbessern – das ist das Ziel eines Forschungsprojekts mit 13 Partnern um das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Es geht darum, dass Roboter Batterien und Antriebe von Elektroautos demontieren. Dafür gibt es finanzielle Unterstützung des Landes Baden-Württemberg.

„Einmalig in Deutschland“

Gerade hat Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) Förderbescheide für die Demontagefabrik „DeMoBat“ in Höhe von 13 Millionen Euro, verteilt auf vier Jahre, überreicht. Das Projekt sei einmalig in Deutschland, heißt es im Ministerium. Die 13 Projektpartner kommen aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft. Koordinator der Gruppe ist Alexander Sauer, Institutsleiter des Fraunhofer IPA.

„Wenn es uns mit dem Forschungsprojekt gelingt, durch unterschiedliche, umweltschonende Verfahren Einzelteile wie Kobalt, Nickel und Graphit industriell und automatisiert wiederzuverwerten, machen wir uns nicht nur unabhängiger von Rohstoffimporten, sondern können auch die Umweltbilanz von E-Fahrzeugen deutlich verbessern. Wir schonen damit seltene Rohstoffe und bringen außerdem den deutschen Industriestandort voran“, erklärt der Minister.

Die Demontagefabrik soll industrienah errichtet werden. Daneben werde ein Kompetenzzentrum gegründet, um die weitere Entwicklung des Projekts mit drei Teilprojekten technologisch und wirtschaftlich zu begleiten. „Für uns ist wichtig zu überprüfen, ob sich die Demontagefabrik für die Wirtschaft und den Umweltschutz nachhaltig bezahlt macht“, hob Untersteller hervor.

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