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Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) und der VKU haben gemeinsam die Industrie 4.0-Konferenz in Potsdam veranstaltet. Damit richtete sich die HPI-Konferenz im vierten Veranstaltungsjahr zum ersten Mal konkret an öffentliche Unternehmen. Referenten und mehr als 250 Teilnehmer aus Politik, (Kommunal-)Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Startup-Szene sprachen über neue Entwicklungen im „Internet der Dinge“.

Gemeinsam wurde über die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert, um smarte Lösungen sowie Kooperationen von Industrie und Kommunalwirtschaft aufzuzeigen. Die Teilnehmer konnten sich zudem davon überzeugen, wie städtische Mobilität in Zukunft aussehen kann: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Premiumpartner der Veranstaltung, boten einen autonom fahrenden Minibus als Shuttle vom S-Bahnhof zum Veranstaltungssaal an.

Zur aktuellen Debatte um einen kostenlosen Nahverkehr brachte es Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in einem lebendigen Vortrag auf den Punkt: Kostenfreier ÖPNV ist zwar spannend. Aber jemand muss bezahlen.

Die Vorträge und Diskussionen sowie ein Startup-Pitch machten deutlich, welches Potenzial in smarten Technologien für Städte oder Regionen steckt und welche zentrale Rolle kommunale Infrastrukturunternehmen dabei spielen. Durch digitale Techniken und Sensoren können in der Smart City enorme Datenmengen generiert und ausgewertet werden. Daten werden somit zur Grundlage neuer digitaler Geschäftsmodelle. Auch die intelligente Mülltonne, die mittels Sensortechnik meldet, wenn sie voll ist, war Thema der Konferenz. Das Startup Zolitron Technology präsentierte in einem Pitch die technische Lösung für diese Thematik und zeigte auf, dass auch die Abfallwirtschaft über große digitale Potentiale verfügt.

Auf der VKU-Website gibt es Fotos der Konferenz, Videos zeigt die Website des HPI unter https://www.tele-task.de/series/1193/. (VKS)

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