Neben Frankfurt hat nun auch Heidelberg beschlossen, vier Gum-Walls aufzustellen. (Symbolbild aus Frankfurt)

Neben Frankfurt hat nun auch Heidelberg beschlossen, vier Gum-Walls aufzustellen. (Symbolbild aus Frankfurt)

Die Stadt Heidelberg testet gemeinsam mit den Rhein-Neckar-Verkehrsbetrieben (rnv) sogenannte Gum-Walls ("Kaugummitafeln"). Darüber wurde der Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. November informiert. Sie sollen verhindern, dass Kaugummis auf den Boden ausgespuckt werden. Dort sind sie nicht nur unansehnlich, sondern auch schwer und kostspielig zu entfernen.

In einer sechsmonatigen Testphase werden die Kaugummitafeln regelmäßig ausgetauscht und deren Nutzung sowie die Verschmutzung je Seite  dokumentiert. Wird die Testphase erfolgreich beendet, könnten weitere Gum-Walls im Stadtgebiet und an den Haltestellen aufgestellt werden.

Erste Erfahrungen aus Frankfurt

Seit vier Wochen gibt es fünf Gum-Walls in Frankfurt. An vier der fünf Standorte sind immer noch die ersten Blätter aufgeklebt, teilte die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) der ZfK auf Anfrage mit. Im Schnitt finden sich fünf bis 18 Kaugummis auf diesen Tafeln wieder. Diese sind für bis zu 48 Kaugummis ausgelegt.

Es müsse sich noch etablieren. Im Frühjahr werde überlegt, wie das Thema stärker befeuert werden könnte. Dann würden sich auch mehr Menschen wieder draußen aufhalten, heißt es seitens der FES. (ab)

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