Batterien landen in den meisten EU-Ländern zu häufig im Hausmüll, statt gesondert entsorgt zu werden.

Batterien landen in den meisten EU-Ländern zu häufig im Hausmüll, statt gesondert entsorgt zu werden.

© Tim Reckmann/pixelio.de

Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, aber genauso schädliche Schwermetalle: Batterien. Die im Jahr 2006 verabschiedete EU-Batterierichtlinie soll eigentlich den Anteil von gesammelten Speicherzellen erhöhen. Eine aktuelle Studie des Öko-Institutes zeigt allerdings, dass nur rund die Hälfte aller EU-Mitgliedsländer das 45-Prozent-Ziel einhalten.

Europaweit landen über 35 000 Tonnen Batterien im Hausmüll. Dadurch gehen der Sekundärrohstoffwirtschaft jede Menge Rohstoffe verloren und giftige Substanzen wie Blei oder Cadmium landen über den Stoffkreislauf in der Umwelt. Für die Studienautoren ist klar, wo die Reise der Batterie hingehen soll: Sie muss konsequent in Extrabehältern gesammelt werden.

Lithium-Ionen-Batterien sind blinder Fleck

Gleichzeitig müssen Geräte wieder so konzipiert werden, dass Batterien leichter entnommen werden können. Aber auch die Richtlinie muss neu konzipiert werden, denn auf den Markt von Lithium-Ionen-Batterien ist sie nicht ausreichend vorbereitet. Drohnen, E-Autos, E-Bikes und Gabelstapler sind mit den leistungsstarken Batterien ausgestattet, allerdings gibt es kein besonderes Sammel- oder Recyclingziel für den sich entwickelnden Markt. (ls)

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