Catherine MacGregor übernimmt ab dem ersten Januar kommenden Jahres den Vorstandsvorsitz beim französischen Energiekonzern Engie.

Catherine MacGregor übernimmt ab dem ersten Januar kommenden Jahres den Vorstandsvorsitz beim französischen Energiekonzern Engie.

Bild: © Engie

Der französische Versorger Engie wird auch künftig von einer Frau geführt. Catherine MacGregor (48) werde zum 1. Januar die Position der Vorstandsvorsitzenden übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitagabend in Paris mit. Im Februar war Vorgängerin Isabelle Kocher vor die Tür gesetzt worden, seitdem agiert Claire Waysand als Interims-Chefin. Mit der Entscheidung bleibt Engie das einzige von einer Frau geführte Unternehmen, das in Frankreichs wichtigstem Aktienindex notiert ist.

Die Ernennung der Französin MacGregor ist aber auch noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Ausgerechnet jemand, der seine ganze bisherige Karriere in der Öl- und Gasindustrie verbracht hat, unter anderem bei der Erdölexplorationsfirma Schlumberger, soll die gewollte Wende von Engie zu einem «grünen» Energieunternehmen vollziehen. Aufsichtsratschef Jean-Pierre Clamadieu hatte dazu Ende Juli einen klaren Fahrplan präsentiert, der unter anderem den Verkauf von Unternehmensanteilen von mindesten acht Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren vorsieht.

Tauziehen um Engies Suez-Anteile

Aktuell sieht sich Engie einem Angebot für den größten Teil seiner Beteiligung am Wasserkonzern Suez für 3,4 Milliarden Euro ausgesetzt. Die Offerte stammt vom ebenfalls in Frankreich beheimateten Versorger Veolia. Bis jetzt hat sich Engie noch nicht zu einem Verkauf durchgerungen. (dpa/hoe)

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