Karriere

Ex-Wasserwerke-Chef zu 23 Mio. Euro Schadenersatz verurteilt

Der Kommunalversorger ist mit seiner Klage erfolgreich. Nun hat er einen 30 Jahre gültigen Schuldtitel. Offen ist nur, inwieweit der Beklagte das Geld wirklich zurückzahlen kann.
17.03.2020

Die Schadenersatzklage der Leipziger Wasserwerke gegen ihren ehemaligen Finanzgeschäftsführer K.H. ist vom Landgericht Hannover bestätigt worden. Damit hat das Unternehmen nun einen 30 Jahre lang gültigen Schuldtitel.

Das Landgericht Hannover hat den früheren Finanzchef der Leipziger Wasserwerke, K. H., am Montag (16. März)  zu rund 23 Mio. Euro Schadenersatz verurteilt. Die Forderungen hängen mit einem Bestechungs- und Finanzwettenskandal Mitte der 2000er Jahre zusammen. Theoretisch könnte H. das Urteil nun in die letztmögliche Instanz ziehen. Laut ZfK-Informationen fehlen ihm aber die Mittel, um die Kosten eines weiteren Verfahrens zu tragen, Anträge auf Prozesskostenhilfe wurden bereits letztinstanzlich abgewiesen. Die Wasserwerke hatten im Oktober vergangenen Jahres ihre Schadenersatzklage eingereicht.

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