Das kleine graue Datenplättchen soll künftig via LoRaWAN den Status von Parkplätzen an die App der Stadtwerke-Kunden senden.

Das kleine graue Datenplättchen soll künftig via LoRaWAN den Status von Parkplätzen an die App der Stadtwerke-Kunden senden.

Bild: © Stadtwerke Kiel

Noch in diesem Jahr sollen die Parkplätze für E-Autos in der Hafenstadt smart werden. Das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) der Stadtwerke Kiel macht es möglich. Bevor E-Autofahrer sehen können, ob sie freie Bucht haben, testet der Versorger die „Park“-Sensorik auf dem eigenen Betriebshof.

Ein kleiner grauer „Huggel“ auf dem Boden soll künftig die Parkplatzsuche erleichtern. Via LoRAWAN sendet der Sensor, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist. Auf der eigenen Stromfahrer-App der Stadtwerke sowie anderen Lade-Apps sollen Elektro-Mobilisten dann nicht mehr nur sehen können, ob an der Ladesäule gerade gezapft wird, sondern auch ob der dazu gehörige Parkplatz frei ist.

LoRaWAN-Anwendungen auch für die Fernwärme

Immer wieder kommt es vor, dass sich auch Verbrenner auf die meist in Pole-Position befindlichen Parkplätze für Stromer stellen. Das ist nicht erlaubt, wirklich kontrollieren oder verhindern, kann man es allerdings nicht. Bis jetzt zumindest! Vorerst testen die Kieler ihre Sensorik-Lösung hausintern. Über zehn Ladesäulen für den stadtwerke-eigenen Fuhrpark befinden sich auf dem Gelände des Versorgers.

Die Datenübertragung via LoRaWAN funktioniert verschlüsselt und wird in einer gesicherten Serverumgebung ausgewertet. Neben höchster Sicherheit bietet das Funknetz auch Einsparpotenzial bei den Kosten und dem Energieverbrauch. Dementsprechend planen die Stadtwerke die dazu gehörige Sensorik auch für ihre Fernwärmebauten zu nutzen, um eingetretenes Wasser zu erkennen oder die Temperatur der Transformatoren in Netzstationen zu überwachen. (ls)

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