Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

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Bild: © Entega

Wie lässt sich das kleine Saalestädtchen Ziegenrück an die Schifffahrt des "Thüringer Meers" anschließen? Die Wassertiefe ist dort für normale Schiffe zu niedrig, Ausbaggern wäre zu teuer und aus Umweltgründen heikel – daher waren kreative Lösungen gefragt. Die am ehesten Erfolg versprechende Idee ist die Anschaffung eines Amphibien-Busses, der in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden wird – ob das tatsächlich funktioniert und was dazu nötig ist, soll nun eine Studie klären.

Der Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft des Bundeslandes Thüringen, Klaus Sühl, übergab jetzt in Ziegenrück einen Zuwendungsbescheid über 58.000 Euro an den Zweckverband Tourismus und Infrastruktur "Thüringer Meer". Die Fördermittelmittel werden für eine Machbarkeitsstudie eingesetzt, die den Einsatz eines Schwimmbusses am Thüringer Meer untersucht.

Die Fragen reichen von den infrastrukturellen Voraussetzungen – etwa die Einbindung in das Liniennetz des öffentlichen Nahverkehrs durch Haltepunkte oder Umsteigemöglichkeiten, über Bau-, Anschaffungs- und Betriebskosten bis hin zu Themen der Verkehrssicherheit. Die Gesamtkosten der Studie liegen bei 65.000 Euro.

Ein solcher Amphibienbus ist bereits in Hamburg unterwegs – allerdings nicht im ÖPNV, sondern für kommerzielle Hafenrundfahrten. (wa)

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