Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, bei einem Pressetermin zur Fertigstellung einer Wind-zu-Wärme-Anlage (Power-to-Heat-Anlage) auf dem Gelände des Heizkraftwerks Wedel.

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, bei einem Pressetermin zur Fertigstellung einer Wind-zu-Wärme-Anlage (Power-to-Heat-Anlage) auf dem Gelände des Heizkraftwerks Wedel.

Bild: © Christian Charisius/dpa

In Wedel vor den Toren Hamburgs ist eine der größten Wind-zu-Wärme-Anlagen Deutschlands offiziell in Betrieb gegangen. An der Feier am Donnerstag nahmen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt und Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (alle Grüne) teil. Die nach Angaben der Hamburger Energiewerke rund 31,5 Mio. Euro teure Power-to-Heat-Anlage leistet 80 Megawatt und kann rechnerisch 27.000 Hamburger Haushalte mit grüner Fernwärme versorgen.

Das Prinzip der Anlage funktioniert wie bei einem Tauchsieder. Mit erneuerbarer Energie werden in den beiden Elektrokesseln jeweils 23.000 Liter Wasser auf bis zu 138 Grad erhitzt. Die Wärme werde dann über Wärmetauscher an das Heizwasser abgegeben und als grüne Fernwärme in das Hamburger Fernwärmenetz eingespeist. Genutzt werde die Anlage immer dann, wenn in Norddeutschland mehr Windstrom erzeugt wird als über die Stromleitungen abtransportiert werden kann - und deshalb bislang Windkraftanlagen abgestellt werden. (dpa/jk)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper