Schwierige Überzeugungsarbeit vor Ort: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf "Netzausbaureise"

Schwierige Überzeugungsarbeit vor Ort: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf "Netzausbaureise"

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Energieverbrauch in Deutschland soll bis 2030 deutlich sinken. Das Bundeskabinett beschloss dazu am Mittwoch eine Strategie. Darin legt sie laut Wirtschaftsministerium erstmals ein Ziel für das Jahr 2030 fest - bis dahin soll der sogenannte Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 30 Prozent verringert werden. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erklärte, mehr Energieeffizienz sei der Schlüssel dafür, wirtschaftliches Wachstum, eine zukunftsfähige Energieversorgung und den Klimaschutz miteinander zu verbinden.

Bereits in den vergangenen Jahren sei es gelungen, das Wirtschaftswachstum vom Energieverbrauch zu entkoppeln, so Altmaier. Die Senkung des Energieverbrauchs sei Voraussetzung für den Erfolg von Energiewende und Klimaschutz in Deutschland, verbunden mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.

Wettbewerbsfähig bleiben, nachhaltiger werden

In der Strategie heißt es, nur durch eine kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz könnten Energiewende und Klimaschutz «wirksam und kosteneffizient» umgesetzt werden. Es gehe darum, auch bei steigender Wertschöpfung weniger Energie zu verbrauchen und zu bezahlen, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger produzieren zu können und kostengünstig zu wohnen. Energieeffizienz solle die Verbraucher auch vor zu hohen Energierechnungen schützen - indem zum Beispiel Mindeststandards für Produkte festgelegt werden oder dadurch, dass Energieverbräuche sichtbar gemacht werden. (dpa/ls)

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