Energie-Fusion in Sachsen: Oberbürgermeister Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert (von links), der Aufsichtsratsvorsitzende der KBO, Mike Ruckh und der Vorstand/Geschäftsführer von Enso/Drewag Frank Brinkmann.

Energie-Fusion in Sachsen: Oberbürgermeister Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert (von links), der Aufsichtsratsvorsitzende der KBO, Mike Ruckh und der Vorstand/Geschäftsführer von Enso/Drewag Frank Brinkmann.

Bild: © Oliver Killig /Drewag

Die Grünen-Fraktion in Dresden hat vor der Fusion der Energieunternehmen Drewag und Enso ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz angemahnt. Es gebe zu wenige konkrete Aussagen, wie das neue Unternehmen Sachsen Energie das Ziel der Klimaneutralität erreichen will. "Das ist wichtig, das wollen wir verankert wissen", sagte Grünen-Stadtrat Wolfgang Deppe am Mittwoch in Dresden.

Die Grünen streben einen Begleitbeschluss zum Thema im Stadtrat an. Ohnehin muss die angestrebte Fusion der beiden Energieversorger zum Jahresende noch vom Dresdner Stadtrat und den Kommunen gebilligt werden. Für die Stadt sei dies ein wichtiges Thema, so Deppe.

Stadt Dresden ist Mehrheitseigentümer

Bisher sind die Dresdner Stadtwerke Drewag für die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser im Stadtgebiet zuständig. Die Enso übernimmt diese Aufgabe als regionaler Versorger für Ostsachsen. Nach Unternehmensangaben wird die Sachsen Energie künftig mit rund 3300 Mitarbeitern und einem angestrebten jährlichen Umsatz von rund 2,8 Mrd. Euro zum größten kommunalen Versorger Ostdeutschlands. Die Aktionäre sind dann 169 sächsische Kommunen - Hauptanteilseigner ist die Stadt Dresden mit mehr als 80 Prozent. (dpa/jk)

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