Octopus-Energy-Gründer Greg Jackson ist mit dem ersten Vertriebsjahr des EnerTech-Unternehmens in Deutschland sehr zufrieden.

Octopus-Energy-Gründer Greg Jackson ist mit dem ersten Vertriebsjahr des EnerTech-Unternehmens in Deutschland sehr zufrieden.

Bild: © 4hundred GmbH/Caroline Drechsel

Der britische Ökostrom- und Gasanbieter Octopus Energy hat seit seinem Markteintritt in Deutschland im November 2020 nach eingenen Angaben die Kundenzahl versechsfacht. „Sie liegt nun im oberen fünfstelligen Bereich und bis 2024 sollen es eine Million Kunden sein“, zog Greg Jackson, CEO der Octopus Energy Group, zufrieden Bilanz.

Die Mitarbeiterzahl habe sich in dieser Zeit etwa verdreifacht und bis 2027 werde man 1.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Allein im ersten Jahr hat das Unternehmen rund 80 Mio. Euro in Deutschland investiert.

Fonds von Al Gore investiert in EnerTech-Player

"Von einem aktuellen Rekordhoch an Neukunden“, ist in der Pressemitteilung die Rede. Der im August 2021 deutschlandweit gestartete Tesla Stromtarif powered by Octopus Energy wecke großes Interesse und weitere Kooperationen mit namhaften Unternehmen seien in Arbeit. Auch der Investmentfonds des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore stieg jüngst mit umgerechnet in den EnerTech-Player mit gut 500 Millionen Euro ein. Dadurch wird die Octopus Energy Group nun mit vier Milliarden Euro bewertet.

Octopus Energy wurde 2016 mit der Vision gegründet, die Energiewende weltweit mithilfe von Technologie zu beschleunigen und schnellstmöglich einen großen, grünen Fußabdruck zu hinterlassen. Der Anbieter versorgt nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als drei Millionen Kunden weltweit.

Automatisierung der Energieversorgungskette mittels KI

Im Zentrum des Erfolgs steht Kraken, eine inhouse entwickelte Technologieplattform, die mithilfe von künstlicher Intelligenz einen Großteil der Energieversorgungskette automatisiert  und eine hohe Betriebseffizienz ermöglicht. Über Lizenzverträge erhalten auch andere Energieversorger Zugang, so dass weltweit rund 17 Millionen Energiekonten über die Plattform versorgt werden. (hoe)

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