Das erste von insgesamt 90 Windrädern ist in der britischen Nordsee bereits in Betrieb gegangen. 2022 soll der RWE-Windpark dann komplett am Netz sein.

Das erste von insgesamt 90 Windrädern ist in der britischen Nordsee bereits in Betrieb gegangen. 2022 soll der RWE-Windpark dann komplett am Netz sein.

Bild: © RWE

Die beiden untern dem Namen "Dogger Bank South" (DBS) zusammengefassten britischen Windkraftprojekte befinden sich auf der Doggerbank, in flachen Gewässern in der Nordsee, teilte RWE mit.

Mit der Genehmigung der Projekte rechnet der Konzern im zweiten Quartal kommenden Jahres. Noch davor soll die Konsultation mit Stakeholdern und Gemeinden abgeschlossen sein. Mit dem Baubeginn rechnet RWE dann im Jahr 2025. 2029 sollen die ersten 800 MW "vollständig in Betrieb gehen".

Abschluss der Transaktion im zweiten Quartal 2024

Der Vollzug der Transaktion, die RWE und Masdar auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai unterzeichnet haben, stehe unter dem Vorbehalt üblicher behördlicher Freigaben und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2024 erfolgen. Zu dem Wert der Transaktion teilten die Unternehmen nichts mit. Angesichts der gestiegenen Investitionsziele im Erneuerbarenbereich kommt dieses Geld RWE jedenfalls entgegen.

Anfang des Jahres hatte RWE mit der britischen The Crown Estate Pachtverträge für die beiden Dogger-Bank-South-Projekte abgeschlossen. Mit der Mehrheit der Anteile werde RWE künftig weiterhin für die Entwicklung, den Bau sowie den Betrieb der Anlagen über die gesamte Betriebsdauer zuständig sein. Masdar habe indes angekündigt, RWE 49 Prozent der bislang angefallenen Entwicklungskosten zu erstatten und die Projekte mitzuentwickeln.

Der Einstieg von Masdar bei "Dogger Bank South" ist nicht die erste Kooperation des Unternehmens mit RWE. Seit 2008 sei Masdar Partner des 630-MW-Offshore-Windparks London Array vor der Küste Großbritanniens, der zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme der größte Offshore-Windpark der Welt war. Zudem haben RWE und Masdar im September 2022 eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit bei Offshore-Windprojekten in und außerhalb Deutschlands zu prüfen. (am)

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