Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bild: © fotograf-halle.com/AdobeStock

Rund ein Drittel seines operativen Gewinns hat der Essener Steag-Konzern im vergangenen Jahr mit dem Geschäftsfeld Dezentrale Anlagen und erneuerbare Energien erwirtschaftet. Seine Position in dem Wachstumsmarkt der regenerativen Erzeugung stärkt der Energieversorger nun mit einer Neuakquisition. Die Konzerntochter Steag Energy Services übernimmt zum 1. Juli den weltweit tätigen Erneuerbaren-Dienstleister "Gildemeister energy solutions" aus Würzburg. Verkäufer ist der Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori AG.

Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart, die Kartellbehörden müssen dem Kauf noch zustimmen. "Mit der Übernahme von Gildemeister Energy Solutions gelingt uns eine strategisch wichtige Stärkung unseres Dienstleistungsportfolios, insbesondere rund um den Megatrend Photovoltaik", erklärte Steag-Chef Joachim Rumstadt. Durch das umfangreiche Know-how und das internationale Netzwerk des PV-Spezialisten mache die Steag einen großen Schritt nach vorn in diesem Wachstumsmarkt.

Gildemeister: 120 Mitarbeiter im In- und Ausland

Das Angebot des unterfränkischen Dienstleistungsunternehmens umfasst die schlüsselfertige Planung und Errichtung großflächiger Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen, deren Wartung und Betriebsführung sowie die Umsetzung von Energielösungen für Gewerbe und Industrie wie PV-Aufdachanlagen, E-Ladestationen und Speichersysteme. Das Unternehmen beschäftigt rund 120 Mitarbeiter an neun Standorten im In- und Ausland.

Die Steag Energy Services übernimmt sämtliche Mitarbeiter des PV-Spezialisten am Hauptstandort Würzburg sowie in den Tochtergesellschaften in Stuttgart, Italien und Spanien. Das neue Unternehmen wird künftig als Steag Solar Energy Solutions firmieren und den Markennamen "SENS" tragen. "Photovoltaik ist ein Zukunftsfeld, in dem wir als Steag wachsen wollen", bekräftigte Joachim Rumstadt. Er sei überzeugt, dass der Energieversorger die sich bietenden Projektchancen mit "SENS" noch erfolgreicher nutzen könne. (hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper