Im Geschäftsjahr 2018 haben die Stadtwerke Niebüll ein Jahresergebnis von rund 960.000 Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verabschiedet sich der mehrheitlich kommunale Energieversorger namentlich jetzt endgültig von der Bildfläche: Der Energiedienstleister ist Anfang Juni in der Stadtwerke Nordfriesland GmbH aufgegangen, zusammen mit den Stadtwerken Bredstedt und den Gemeindewerken Leck. "Mit diesem Plus haben wir unsere für 2018 gesteckten Ziele klar übertroffen", informiert Geschäftsführer Jan Schulz und fügt an: "Wir ernten jetzt die ersten Früchte unserer konsequenten Neuausrichtung in Vertrieb und Marketing sowie unserer Mitarbeiterschulungen und der Prozessoptimierung." Der frühere Stadtwerke-Chef von Niebüll ist jetzt Geschäftsführer der Stadtwerke Nordfriesland.
Dies zeige sich insbesondere an der Gewinnung von rund 700 Neukunden im vergangenen Jahr. Besonders erfolgreich waren die Stadtwerke bei der Akquise neuer Gewerbekunden und beim Wärmecontracting für Privatkunden. So stieg der Absatz etwa bei Gas trotz des milden Winters um 6,8 Prozent auf 59.332 MWh. "Eine Fusion von mehreren Unternehmen ist kaufmännisch und IT-technisch sehr komplex. Wir haben den gesamten Prozess mit Expertenwissen und Tatkraft begleitet und unterstützt. Es ist schön zu sehen, dass die Stadtwerke Nordfriesland davon profitieren", betont Frank Spreckels, Geschäftsführer der Service Plus. Das zur Eon-Tochter Hansewerk gehörende Unternehmen ist neben der Stadt Niebüll Gesellschafter der Stadtwerke Niebüll. (hoe)



