Die Geschäftsführer von Wien Energie über den Dächern der Stadt: Michael Strebl (links) und Karl Gruber.

Die Geschäftsführer von Wien Energie über den Dächern der Stadt: Michael Strebl (links) und Karl Gruber.

Bild: © Stefan Joham/Wien Energie

Wien hat seine Erneuerbaren-Kapazitäten im vergangenen Jahr stark ausgebaut. Die Stromproduktion aus Photovoltaik sei um 77 Prozent gestiegen, teilte Wien Energie, der Versorger der österreichischen Hauptstadt, mit.

Demnach errichtete das Unternehmen 2020 jede Woche ein neues Solarkraftwerk. Insgesamt installierte es im vergangenen Jahr 26 Megawatt PV-Leistung. Das sei ein neuer Jahresrekord, hieß es. Wien Energie steht nun bei mehr als 260 Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von mehr als 60 Megawatt.

1,25 Milliarden für Investitionen

Die kommenden fünf Jahre will die Millionenmetropole weiter massiv in den Klimaschutz investieren. Zur Verfügung stehen dafür 1,25 Milliarden Euro.

Ein Schwerpunkt bleibt dabei der Ausbau der Photovoltaik. Zusätzlich will der Versorger auf alternative Wärmequellen sowie die fortschreitende Digitalisierung seines Kundenservices setzen.

Ergebnisplus trotz Corona

Wirtschaftlich scheint Wien Energie bislang gut durch die Corona-Krise gekommen zu sein. Das Unternehmen meldete ein Betriebsergebnis von 385 Millionen Euro. Damit lag der größte Energiedienstleister Österreichs über dem Vorjahresergebnis.

Das Unternehmen nennt als Gründe für das Plus eine "kluge Beschaffungsstrategie" sowie "Einmaleffekte".

Steigerung bei Umsatz

Auch der Umsatz im vergangenen Jahr ging im Vergleich zu 2019 nach oben — nämlich um 16 Prozent. Wien Energie führt dies auf eine erhöhte Handelstätigkeit an den Energiebörsen, aber auch auf vermehrte Aktivitäten im Bereich der Dienstleistungen und Telekommunikation zurück. (ab)

Siehe auch: Trotz Corona: VNG mit fünftem positiven Jahresergebnis in Folge

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