Wasser

Dresdens größtes Wasserwerk nach Sanierung wieder in Betrieb

Zuleitungen, Reinwassersammelkanal und Wasserfilter sind erneuert. Die Wasserversorgung der sächsischen Landeshauptstadt ist nun wieder durch drei Wasserwerke abgesichert. 

09.02.2024

Die Sanierungsarbeiten im Stollen bei Freital sind abgeschlossen.

Dresdens größtes Wasserwerk in Dresden-Coschütz ist nach Sanierungsarbeiten wieder in Betrieb. Es versorgt 60 Prozent der Dresdner mit Wasser. SachsenEnergie investierte sechs Millionen Euro in 54 Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Bauarbeiten.

Dabei wurden Teile des Stollensystems, welches das Wasser aus der Talsperre Klingenberg nach Dresden transportiert, und das Wasserschloss in Freital-Coßmannsdorf erneuert. 6200 neue Filterdüsen sind in den Sandfilter-Becken im Wasserwerk in Coschütz eingebaut und ein weiterer Abschnitt des Reinwassersammelkanals hat eine neue Betonschicht erhalten.

Weitere größere Investitionen nötig

Während der Coschütz-Sanierung übernahmen die beiden anderen Wasserwerke in Tolkewitz und Hosterwitz die gesamte Trinkwasserversorgung Dresdens. Die Sanierung des zweitgrößten Dresdner Wasserwerks Hosterwitz war bereits im Juni 2023 abgeschlossen worden.

Auch zukünftig werden größere Investitionen in die Wasseranlagen notwendig sein, um den Bestand zu sichern und den Trinkwasserbedarf langfristig sicher abzudecken, teilt der Versorger mit. (hp)