In der schwedischen Gemeinde Tidaholm entstehen drei neue Windkraftanlagen der EnBW. Das Unternehmen setzt zunehmend auf Internationalisierung.

In der schwedischen Gemeinde Tidaholm entstehen drei neue Windkraftanlagen der EnBW. Das Unternehmen setzt zunehmend auf Internationalisierung.

Bild: © EnBW

Im südschwedischen Falkenberg hat die EnBW vergangenen Juli einen neuen Firmensitz eingerichtet. Mit der Ausgründung der Landesgesellschaft "Sverige AB" wollen die Karlsruher nach dem französischen Markt nun auch in den skandinavischen Markt einsteigen. Der Bau eines Windparks mit drei Anlagen und rund elf MW installierter Leistung in der Gemeinde Tidaholm war erst der Anfang, nun setzen 51 Windturbinen mit 105 MW Leistung die Auslandsgeschäfte fort.

47 der Anlagen erwirbt die EnBW von der Betreibergesellschaft "Power Wind Partners AB", hinter der zu gleichen Teilen die drei schwedischen Finanzinvestoren Proventus, FAM sowie das Versicherungsunternehmen Folksam stehen. Die vier übrigen Turbinen tritt die Gnosjö Energi AB, die ebenfalls zu Folksam gehört, ab. Ein Großteil des Portfolios stammt vom Hersteller Vestas (Typ V90-2,0), auch Siemens und Nordex lieferten einen Teil der sieben Windparks.

Taiwan und USA auf dem Plan

Die Investition passt genau zur strategischen Linie, die EnBW bis 2025 verfolgen will, heißt es. Über fünf Mrd. Euro sollen in den Ausbau der Erneuerbaren fließen und internationale Standorte gestärkt werden. Dementsprechend wichtig: Ein Teil der Anlagen ist in den kommenden Jahren repoweringfähig. Bereits seit drei Jahren sitzt die EnBW mit ihrer Tochtergesellschaft "Connected Wind Services" (CWS) im hohen Norden und schickt von Dänemark aus Serviceteams nach ganz Schweden. Nachdem nun die erste große Akquise in Falkenberg perfekt ist, stehen Wind-Offshore-Märkte wie Taiwan und die USA auf der Agenda. (ls)

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