So funktioniert die neue White-Label-Lösung: Auf der Basis der eigenen dezentralen Anlagen und derjenigen Dritter in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um den Wohnsitz des Kunden können Stadtwerke ihr eigenes Lokalstromprodukt entwerfen.

So funktioniert die neue White-Label-Lösung: Auf der Basis der eigenen dezentralen Anlagen und derjenigen Dritter in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um den Wohnsitz des Kunden können Stadtwerke ihr eigenes Lokalstromprodukt entwerfen.

Visualisierung: © Rheinenergie

Dien neue Regionalplattform "stromodul" der Rheinenergie und der Stadtwerke Soest findet großes Interesse in der Kommunalwirtschaft. Im Frühjahr startete die Pilotphase, nun haben sich neben den Soestern zusätzlich die Agger-Energie aus der Region Gummersbach, die Stawag aus Aachen, die Energieversorgung Mittelrhein (evm) aus Koblenz und die Stadtwerke Arnsberg dem Projekt angeschlossen. Gemeinsam mit der Rheinenergie werden die Energieversorger im Laufe des Jahres "stromodul" sukzessive in ihr Produktportfolio aufnehmen.

"In den vergangenen Monaten haben wir sehr vielen Stadtwerken unsere Lösung zeigen können. Nun freue ich mich auf die bevorstehende Produkteinführung mit den ersten Unternehmen", sagt Dr. Andreas Schmitt, Leiter Portfoliomanagement bei der Rhein-Energie Trading GmbH. Die neue Plattform "stromodul" bringt Stromerzeuger, die Strom aus dezentralen Anlagen erzeugen, direkt mit den Abnehmern zusammen. Rheinenergie und die Stadtwerke Soest stellen die Plattform als White-Label-Lösung für Stadtwerke in Deutschland zur Verfügung.

Vertragsbeziehung bleibt beim Stadtwerk

"Stromodul" bietet den Kunden die Möglichkeit, ihre individuelle Wunschstromlieferung aus Erzeugungsanlagen in der Region zusammenzustellen. Zudem können sie den Einspeiseverlauf und die Abdeckung ihres Strommixes aus den gewählten Anlagen nachvollziehen. Die Rheinenergie und die Stadtwerke Soest administrieren die Plattform und vermarkten die Erzeugungsanlagen. Die Vertragsbeziehung zwischen dem Stadtwerk und dem Kunden bleibt weiterhin bestehen.

"Viele Stadtwerke, mit denen wir gesprochen haben, sind von der funktionalen und technischen Umsetzung sowie vor allem von der einfachen Einbindung der Plattform in die Stadtwerkeumgebung überzeugt", betont Stefan Lank, der bei der Rheinenergie die Produkteinführung bei den Stadtwerken leitet. Fokusthemen in der Umsetzung seien neben der Plattformanbindung selbst die Handlungsfelder Marketing & Vertrieb, Erzeugungsvermarktung und Regionalnachweis-Management. (hoe)

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