Die Leag plant auf dem Cottbusser Ostsee einen schwimmende PV-Anlage, noch dieses Jahr soll der Bauantrag eingereicht werden.

Die Leag plant auf dem Cottbusser Ostsee einen schwimmende PV-Anlage, noch dieses Jahr soll der Bauantrag eingereicht werden.

Bild: © Leag

Die Leag will auf dem Cottbusser Ostsee eine Floating-PV-Anlage ans Netz bringen. Mit 21 MWp Leistung wäre es die größte Anlage ihrer Art in ganz Deutschland. Bisher hält Erdgas Südwest den Rekord mit ihrer 1,5 MWp Anlage in Leimersheim.

Die Leag hat nun einen weiteren Meilenstein für ihr Projekt erreicht. Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Vorhaben zugestimmt. Nun kann die Leag noch dieses Jahr den Bauantrag einreichen. Die Anlage soll 1900 Hektar groß werden und pro Jahr etwa 20.000 MWh Grünstrom für das Cottbuser Hafenquartier erzeugen. Die Stadt plant das Quartier möglichst CO2-neutral mit Energie zu versorgen. Hierfür sollen neben der Floating-PV-Anlage auch Windkraft und eine Seewasserwärmepumpe zum Einsatz kommen.

Solar statt Kohle

Neben der schwimmenden Solar-Anlage hat der Cottbusser Versorger noch ein weiteres Großprojekt in der Pipeline. Im sächsischen Böhlen hat der Bau einer 17 MWp Freiflächen-Anlagen begonnen. Die Anlage ist Teil der Nachnutzung einer teilrekultivierten Tagebaufläche des Kraftwerks Lippendorf. Nach der Fertigstellung soll der Solarpark Böhlen rein rechnerisch fast 6000 Haushalte mit Ökostrom versorgen können. (lm)

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