Nach den erfolgreichen Onshore-Deals vergangenen Sommer baut Innogy nun sein Solargeschäft auf und setzt dabei erneut auf Primus.

Nach den erfolgreichen Onshore-Deals vergangenen Sommer baut Innogy nun sein Solargeschäft auf und setzt dabei erneut auf Primus.

Bild: © Innogy

105 Gebote wurden im Rahmen der dritten Solarausschreibung zum Gebotstermin 1. Juni bei der Bundesnetzagentur abgegeben. Nur 14 davon gingen erfolgreich aus dem Rennen um die Förderung hervor. In den kommenden Monaten soll dementsprechend eine Leistung von gut 204 MW installiert werden. Dabei war ein Gebot dafür verantwortlich, dass das Ausschreibungsvolumen deutlich überschritten wurde.

Eigentlich sollte bei 150 MW Schluss sein, die deutlich über diesem Volumen liegende Zuschlagsmenge resultiert aus einem sehr großen Gebot für eine Anlage, das die Zuschlagsgrenze bildete. Unter den bezuschlagten Bietern rangieren neben der Belectric PV Dach, auch die Energiegesellschaft Balder MV II sowie Enerparc und Themis Solar.

Mecklenburg-Vorpommern sahnt ab

Regional verteilten sich die Zuschläge auf die ost- und süddeutschen Bundesländer, wobei Mecklenburg-Vorpommern zwei Drittel der Menge (135 MW) auf sich vereint und das, obwohl kein Bundesland mehr als drei Zuschläge kassierte.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 4,97 und 5,58 Cent pro kWh. Der Durchschnittswert lag bei 5,47 Cent pro kWh und damit deutlich niedriger als noch in der Vorrunde mit 6,59 Cent pro kWh. 13 Gebote mit einem Leistungsumfang von 46 MW mussten aufgrund von Formfehlern von der Auktion ausgeschlossen werden. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper